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Tuesday, May 19. 2009Zweifel an den 'Sauerlandbombern'Wer glaubt, Deutschland sei vom Terrorismus akut bedroht und dazu noch die sogenannten 'Sauerlandbomber' dafür ins Feld führt, mag sich durch einen Beitrag des Deutschlandfunks eines Besseren belehren lassen (PDF oder Text). Demzufolge ist es praktisch unmöglich, mit dem Wasserstoffperoxid, das die vermeintlichen Terroristen gekauft haben, eine Bombe zu bauen, da diese Bombe extrem instabil ist: eine kleine Erschütterung und schon kann sie losgehen. Dem Beitrag nach vermutlich ein Grund, weshalb eine Bombe dieser Art noch nie für einen Terroranschlag oder ähnliches verwendet wurde. Darüber hinaus waren sich die vermeintlichen Superterroristen schon längst bewusst, dass sie von den staatlichen Stellen beobachtet werden (u.a. haben sie einem Observationsfahrzeug an einer Ampel die Reifen aufgeschlitzt). Bei soviel Dilettantismus und medialem Hype muss man sich wohl fragen, wer gefährlicher ist: Möchtegern-Terroristen, die sich fast selbst in die Luft sprengen, Geheimdienste, die einen Riesenzirkus um ein paar Amateure macht, oder Medien, die alles eher unreflektiert wiedergeben. Holzauge, sei wachsam. Update: Der Prozess kommt langsam voran. Wie der WDR berichtet, werden die 'Sauerlandbombern' zumindest nicht mehr als 'inländische Terroristen' gehandelt:
Bleibt noch die Kennzeichnung als 'ausländische Terroristen'. Wir werden sehen, wie es damit weitergeht.
Posted by Andreas Bernauer
in meinung at
15:32
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Defined tags for this entry: meinung, pseudo-terrorism
Wednesday, July 16. 2008Teure BahnIch war wirklich ein Verfechter des öffentlichen Nahverkehrs. Ich sage 'war', denn was ich in letzter Zeit erlebt habe, sprengt einfach den Rahmen. Hier zunächst nur das Simpelste: die Deutsche Bahn ist einfach viiiel zu teuer. Klar, wenn man eines der seltenen Sparangebote ergattert, dann kommt man billiger weg, auch wenn man sich dann auf einen Zug festlegen muss. Doch wenn man wirklich mobil sein möchte und sagen wir mal, morgen von Stuttgart nach Paderborn mit zwei Personen fahren will, dann kostet das mit der Bahn schlappe 176€ (oder teurer)! Nur für die Hinfahrt. Mit Rückfahrt 352€! Das ist einfach ein schlechter Witz. Natürlich steht man etwas besser da, wenn man die Bahncard hat, die sich für diese Strecke auch lohnen könnte. Doch selbst wenn beide Personen eine Bahncard 50 besitzen, kostet die Hin- und Rückfahrt zusammen 176€! Auf den Webseiten der Deutschen Bahn kann man den "Mobilcheck" machen, der einem die Kosten für die Fahrt mit dem PKW zeigt (Link im grauen Balken über den Verbindungsmöglichkeiten). Und siehe da, die Fahrt scheint mit dem Auto wirklich teurer zu sein: 234€ für die 443km rechnet einem die Bahn dafür aus. Continue reading "Teure Bahn"Tuesday, July 8. 2008Wieso Atomkraft?Anscheinend kommt Atomkraft wieder in Mode. Überall wird darüber diskutiert, ob man den Ausstieg aus der Atomkraft nicht doch zurücknehmen soll. Da frage ich mich, woher kommt diese Amnesie? Continue reading "Wieso Atomkraft?"Thursday, May 8. 2008CCTV does not help against crime [The Guardian]There's an interesting discussion at slashdot over an article in The Guardian concerning the effectiveness of CCTV cameras. In short, The Guardian cites a police man that only 3% of street robberies were solved using CCTV images. While this seems to argue against installation of CCTV cameras, there are several interesting points brought up in the discussion on slashdot, though.
Thank you, slashdot, for your great discussion system. On a personal note, I don't think CCTV is a cure for everything. It may help in some cases (say banks), but most often it will only invade people's privacy and satisfy the curiosity of some (unknown) security people while pushing crime to other, non-monitored areas. More intelligent software, as the Guardian article suggests, won't help here. Saturday, August 18. 2007American police force (Update)Mountain Express runs a story that reports on excessive violence of police officers in West Asheville, North Carolina, USA. Unlike in other articles, this report does not tell just one side of the story. It cites both the report from the sheriff's office as well neighbors who witnessed the scene. As of the facts, the officers approached the victims because they have showed an American flag upside down, which in war times is a sign for distress and ask for help. The officers asked the victims to turn down the flag, because they were violating a statute, which the victims did. After that, the officers asked the victims to identify themselves, which the victims denied. Here's the point where the officers get angry and started to act violent. While I can understand that the officer gets angry if somebody is not doing what he wants him to do, I don't understand why the officer has to break the victims front door, intimidate them with a teaser, and arrest them without telling them why they get arrested. Continue reading "American police force (Update)"Tuesday, August 14. 2007MachtansprücheWer bisher geglaubt hat, die Anti-Terror-Paragraphen, die fast überall erlassen wurden nach dem Anschlag auf das World Trade Center in den USA, seien gegen Terroristen gerichtet, dem mag seit Heiligendamm Zweifel gekommen sein und ist sich seit neuestem sicher, dass dem nicht so ist. In Großbritannien planen Umweltschützer in der Nähe des Flughafens Heathrows Aktionen, um gegen den geplanten Ausbau des Flughafens um eine dritte Startbahn zu protestieren. Der britischen Polizei fallen bei dieser Gelegenheit die Anti-Terror-Gesetze ein und sie erteilt die Anweisung, diese anzuwenden, also Demonstranten 30 Tage ohne richterlichen Beschluss festzuhalten, sie in der Öffentlichkeit ihrer Kleidung zu entledigen oder ähnliches. Wenn sich die Demonstranten schon versammelt haben, ist der Aufwand, sie unter Kontrolle zu halten, natürlich immens. Stattdessen bietet es sich an, schon im Vorfeld dafür zu sorgen, dass niemand sauer genug wird oder sich mobilisiert fühlt, etwa indem man ihm die notwendigen Informationen oder Aufrufe vorenthält. Diese Idee hatte AT&T und schnitt aus Konzert-Aufzeichnungen Stimmen heraus, welche die Menge aufforderte, sich gegen die Regierung zu wenden. Das System zum Schneiden der Mitschnitte wurde übrigens eingerichtet, um obszöne Bemerkungen zu entfernen, die für Kinderohren ungeeignet sind. Da wurde wohl vergessen zu definieren, was "obszön" bedeutet. Ob AT&T hierzu etwas von den 1,6 Milliarden Dollar erhalten hat, welche die US-Regierung PR-Unternehmen zukommen ließ (engl., Washington Post)? Update: Praktisch ist auch, die eigenen Spionage-Satelliten, die ehemals zum Aushorchen des "Feindes" gedacht waren, nun auch gegen die eigenen Bürger einzusetzen (engl., Wall Street Journal). Tuesday, August 14. 2007Packt die Bäuche wieder ausWieviel Arroganz und Überheblichkeit müssen wir uns noch von diesem Herrn "Achim Achilles" auf Spiegel Online anhören? Selten habe ich solch ein Zeugnis von Hochmut und Lästermaul gelesen wie die aktuelle Kolumne "Pack' die Bäuche wieder ein". Herrn Achilles ist auch wirklich überhaupt nichts zu schade, um seine Artikel bei Spiegel Online zu sehen und im Gespräch zu bleiben. Nachdem ich den Artikel gelesen habe, wünschte ich mir, ich würde Herrn Achilles mal auf der Strecke begegnen und ihm ein Bein stellen können, damit er nicht mehr auf die Bäuche anderer Menschen schauen muss, da ihm das Blut in die Augen läuft. Aber Gewalt ist ja keine Lösung, darum schreibe ich es lieber auf. Herr "Achilles" (Ist das überhaupt sein richtiger Name? Wahrscheinlich traut er sich nicht, unter seinem echten Namen solchen Schwachfug zu schreiben.) leidet wohl an Größenwahn. Er glaubt, er bestimme, wer sich wie auf seinen Strecken tummeln darf. Eine solche Arroganz ist nicht auszuhalten und ich hoffe, dass Herr "Achilles" kein Beispiel für die vielen anderen Läufer ist, auch wenn ich schon manchmal das Gefühl habe, dass die regelmäßigen Dauerläufer sich als etwas besseres vorkommen, nur weil sie ihre Freizeit mit nichts anderem als Laufen füllen können. Mit Ekel und Abscheu wende ich mich von diesem Artikel ab und hoffe inständig, dass dies der letzte Arroganzerguss ist, den wir uns auf Spiegel Online über uns ergehen lassen mussten, wohl befürchtend, dass dem leider nicht so sein wird, schliesslich bleibt man durch solch einen Blödsinn im Gespräch. Dann halte ich es eben so, wie es Herr Achilles auch hätte halten sollen: einfach wegschauen. Sunday, July 29. 2007Ermittlung des Anschlussinhabers bei Tauschbörsen-Strafverfahren ist unzulässigheise online berichtet über einen kleinen Lichtblick im lächerlichen "Krieg" der Musikindustrie gegen Tauschbörsen. Erstmals hat das Amtsgericht Offenburg entschieden, dass die Ermittlung des Anschlussinhabers in Tauschbörsen-Strafverfahren unzulässig ist. Dabei ging das Gericht auch gegen die sonst von der Musikindustrie immer wieder vorgebrachten, dadurch jedoch nicht korrekter werdenden Argumente vor. So könne von einem signifikanten Umsatz-Verlust kaum die Rede sein, schließlich gebe es den beanstandeten Download-Song für einen Euro legal zu erwerben. Der Fall sei somit eine Bagatelle und berechtige nicht, den Anschlussinhaber feststellen zu lassen, was einen Eingriff in das Fernmeldegeheimnis darstellt. Ausserdem führten die Richter an, dass sich die Downloadzahlen nicht direkt in Umsatzverluste umrechnen lassen, da die bei kostenlosen Downloads viele zugreifen, die sonst nicht mal einen Cent zahlen würden. Ich finde: endlich eine gute Nachricht an dieser Front. Es wurde höchste Zeit, dass den lächerlichen und unlogischen Argumente der Musikindustrie Einhalt geboten wird. Nicht dass ich es für gut halte, wenn Leute illegal Musik vertreiben, die ihnen nicht gehört. Doch die Mittel, mit denen die Musikindustrie gegen die Kleinkriminellen vorgeht, waren und sind maßlos übertrieben. Ich bezweifle jedoch, dass die Musikindustrie sich von einem Urteil eines Amtsgerichtes (das von anderen Amtsgerichten nicht automatisch geteilt werden muss) beeindrucken lässt. Ich kann nur hoffen, dass sich die Argumente des Amtsgerichtes auf Dauer durchsetzen. Sunday, July 22. 2007Lokführergewerkschaft GDL macht sich lächerlichDass den Mitgliedern der Lokführergewerkschaft GDL ihre Urabstimmung zum Streik ab 6. August 2007 nicht peinlich ist, versteht wohl niemand. Nichts gegen Streik an sich, doch die Forderungen, die mit dem Streik durchgesetzt werden sollen, sollten schon etwas realistisch sein. Die Lachnummer schlecht hin ist der GDL-Bundesvorsitzende Manfred Schell. Weil die Bahn ständig behauptet habe, die GDL-Mitglieder würden alten Omas die Handtaschen rauben, tut Manfred Schell der Bahn nun den Gefallen und fordert von seinen Mitgliedern, dass sie das nun auch umsetzen. Ach nein, es ging ja nicht um Handtaschen, sondern um 31 Prozent Lohnsteigerung. Aber die Logik und Lächerlichkeit bleibt diesselbe. Dass jemand, der solche eine verquere und absurde Logik herumposaunt, Vorsitzender von irgend etwas ist, ist wirklich unerklärlich. Continue reading "Lokführergewerkschaft GDL macht sich lächerlich"Sunday, June 24. 2007Platter geht's kaum: Gottschalk auf MallorcaEigentlich hatte ich mich auf eine angenehme Sendung "Wetten das...?" gefreut. Erster Schock: Location ist Mallorca, das ließ schon schlimmes befürchten. Nichts gegen Mallorca an sich, ist bestimmt eine schöne Insel, doch wir alle wissen, welche Sorte Deutscher dort am prominentesten ist, jedenfalls wenn man ins Privatfernsehen schaut. Aber vielleicht heisst das ja nichts. Leider bedeutete die Location alles: so platt hatte ich weder Gottschalk noch "Wetten dass...?" erlebt. Wieso die Gäste auf der Bank sitzen, bleibt unklar. Interviewt werden sie jedenfalls nicht, stattdessen werden irgendwelche Vorurteile platt getreten (Gottschalk zu einem weiblichen Gast: "Was finden Frauen an den lateinischen (sic!) Männern.") Zwischendurch macht sich Gottschalk mit Enrique Iglesias an die Gewinnerinnen der Show "Germany's Next Topmodel" ran, die (zufällig?) in der ersten Reihe sitzen und von da an auf der Couch sitzen. Wofür wird schnell klar: reden dürfen die beiden nicht, nur betatscht werden sie laufend. Barbara war so "schlau", sich ganz an den Rand zu setzen, weit weg von Gottschalk. Dieter Bohlen stellt mit Mark Medlock einen neues Lied vor, das mit seiner Plattheit gut zu der Show passt. Nach dem Lied ein bisschen Imagepflege für Dieter Bohlen: Gottschalk lässt Mark sein "Bobbelsche" (war das nicht früher Boris Becker?) zu loben und zu rühmen. Gute Idee, finde ich, würde ich auch machen, wenn mir der Typ zeigt, wie man den Leuten das Geld mit schlechter Musik aus der Tasche zieht. Oder vielleicht: doch nicht, muss auf mein Karma achten. Zwischendurch ist es Gottschalk nicht zu schade, irgendwelche Vorurteile platt zu treten. Seien es die Schwaben, die so ordentlich sind, Engländer, die anscheinend den Swimmingpool ausschlürfen, weil ein Wettkandidat dort Kaffee verloren hat (dabei trinken doch alle Engländer nur Tee!), oder die typischen Mallorca-Deutschen, die von Regina Halmich und Henry Maske dargestellt wurden. Sich rausgehalten hat sich bis jetzt Henry Maske, auch wenn er eine Frage von Gottschalk wie zufällig dafür nutzt, auf sein Buch aufmerksam zu machen, das er vor einem Jahr (!) herausgebracht hat. Passt zu Gottschalk und seiner Show, wenn dort so alte Sachen angepriesen werden. Die Musikeinlagen sind jedoch ganz gut, wie gesagt, ausser die Bohlen-Promotion. Ich glaube nicht, dass ich die Show zu Ende schauen werden; die Videokassette hat das nicht verdient. Gerade eben hat Dieter Bohlen ins Mikrofon gepupst, statt seinen Satz fertig zu sprechen. Da schnappe ich mir lieber ein gutes Buch. Update: TV Spielfilm sieht das ähnlich, aber nicht genau so. Sunday, May 20. 2007Atze Schröder vs. RA-BlogDer RA-Blog bekommt Schwierigkeiten mit den Anwälten von Atze Schröder, da er über Atze Schröder's bürgerlichen Namen berichtete. Nun editiert er die ganzen Kommentare zu seinem Blog-Eintrag, damit dort Atze's bürgerlicher Name nicht auftaucht. Es gibt auch einen Artikel bei heise online über Atze's Streit mit Wikipedia. Ein bisschen wundert mich das Ganze, denn schliesslich erwähnt selbst RTL, der Sender, auf der Atze's Show "Alles Atze" läuft, einen bürgerlichen Namen von Atze, allerdings einen anderen wie IMDB.com oder last.fm. Will Atze Schröder auch RTL, IMDB und last.fm verklagen? Gibt es dafür eigentlich eine rechtliche Grundlage? Sunday, May 20. 2007Climate ChangeThe Independent has an intersting article on Deforestation: The hidden cause of global warming. From the article:
Which is just another point in my opinion that the whole climate change discussion is absurd. Sunday, May 20. 2007Online-Durchsuchungen: Strafrechtler beklagt "organisierte Kriminalit? der PolitikEndlich etwas mehr "offiziellen" Widerstand gegen die ausufernde Unterspülung der Bürgerrechte in Deutschland durch die Bundesregierung! heise berichtet dass der Strafrechtler Peter-Alexis Albrecht sich über die "organisierte Kriminalitaet der Politik beklagt. Der Artikel verweist auch auf eine Liste weiterer Artikel über den Angriff auf die Bürgerrechte. Friday, May 18. 2007AACS key: Bericht in der SüddeutschenInzwischen veröffentlichen auch überegionale Medien wie die Süddeutsche den AACS key: Eine Zahl und ihre Geschichte Der Kult ums Verbotene - Computer. Ganz hübsch die Bildergalerie dazu, insbesondere das Bild des Typen, der sich den Key eintätowiert hat. Ich glaube, ich brauch den Schlüssel hier nicht mehr wiederholen Wednesday, April 25. 2007heise online - Bundesregierung gibt zu: Online-Durchsuchungen laufen schonHeise online berichtet im Artikel Bundesregierung gibt zu: Online-Durchsuchungen laufen schon, dass der BND Online-Durchsuchungen ohne Wissen der Computernutzer schon seit 2005 durchführt. |
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Monday, March 8 2010 Selbstverständnis der Universität Tübingen Wednesday, February 17 2010 Plotting data with gnuplot in real-time Sunday, November 29 2009 Zweifel an den 'Sauerlandbombern' Tuesday, May 19 2009 g++ error message: 'non-class type' Friday, January 30 2009 Quick link |
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